Quo vadis Bavaria?

Jeder, der mich kennt, weiss, dass ich einen sehr ausgeprägten, manchmal unverhältnismäßig großen Sinn für Gerechtigkeit habe. Umso mehr erhitzt es mein Gemüt, dass die vor knapp einem Jahr noch überbordende Willkommenskultur (wer erinnert sich nicht gerne an die Bilder vom freundlich lächelnden Polizisten und dem kleinen Jungen am Münchner Hauptbahnhof?) einem unverhohlenen xenophoben Klima in Deutschland, insbesondere in Bayern, gewichen ist. Nahezu jeder zweite Bayer bekundet laut einer jüngst erschienenen Studie der LMU München seine Ablehnung von Muslimen im eigenen Bundesland. Xenophobie, Rassismus und all das ist in unseren südlichen Gefilden längst angekommen und fast schon salonfähig geworden – und bei Weitem kein exklusives ostdeutsches Phänomen. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Entwurf zum Bayerischen Integrationsgesetz, ein Oxymoron sondergleichen.

Ich habe via openpetition.org mich gegen besagtes “Integrationsgesetz” ausgesprochen, das nebst einer dominanten bayerischen Leitkultur die latente und progressive Diskriminierung der in Bayern Asylsuchenden vorsieht – sei es bei der Gewährung von Deutschkursen, beim Schulbesuch von Flüchtlingskindern oder die Zutrittsbegrenzung zu öffentlichen Einrichtungen. Es gilt mit allen Kräften diesem Trend Einhalt zu gebieten — wer ähnlich wie ich denkt und was tun möchte, dem empfehle ich besagte Petition zu unterschreiben. Here we go:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-das-bayerische-integrationsgesetz

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